Ich liebe den Tocai Friulano - seit 2008 dürfen wir ihn übrigens per EU-Gesetzgebung nur noch Friulano nennen. Diese Rebsorte kann sehr unterschiedlich interpretiert werden, worin natürlich auch der große Reiz liegt. Ich bevorzuge einen charaktervollen Friulano, mit unverwechselbarer Persönlichkeit. Er soll das DOC Grave Gebiet wiederspiegeln: aromatisch, mit schlankem, strukturiertem Körper. Ich habe meinen Friulano ″Bianco″ genannt, weil er für mich die Arbeit, Mühe und andauernde Suche nach der Realisierung eines Weines darstellt, der für mich Inbegriff dessen ist was ich mir unter „Weißwein“ vorstelle.
Die Farbe ist kräftig, leuchtend strohgelb. Sein weiches, schmeichelndes Bukett erinnert an Nussbaiser und Akazienhonig, kurze Zeit später duftet er nach Zitrusfrüchten, frischer Minze und einem Hauch von Bittermandel. Am Gaumen präsentiert er sich überraschend seriös und elegant. Er ist vollmundig, mineralisch, lebendig und frisch, lang im Abgang. Genauso wie ich ihn mir vorgestellt habe; mit diesen Mandelnoten, die für die Rebsorte Friulano typisch sind und seinem eigenwilligen Charakter.
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Ich liebe den Tocai Friulano - seit 2008 dürfen wir ihn übrigens per EU-Gesetzgebung nur noch Friulano nennen. Diese Rebsorte kann sehr unterschiedlich interpretiert werden, worin natürlich auch der große Reiz liegt. Ich bevorzuge einen charaktervollen Friulano, mit unverwechselbarer Persönlichkeit. Er soll das DOC Grave Gebiet wiederspiegeln: aromatisch, mit schlankem, strukturiertem Körper. Ich habe meinen Friulano ″Bianco″ genannt, weil er für mich die Arbeit, Mühe und andauernde Suche nach der Realisierung eines Weines darstellt, der für mich Inbegriff dessen ist was ich mir unter „Weißwein“ vorstelle.
Die Farbe ist kräftig, leuchtend strohgelb. Sein weiches, schmeichelndes Bukett erinnert an Nussbaiser und Akazienhonig, kurze Zeit später duftet er nach Zitrusfrüchten, frischer Minze und einem Hauch von Bittermandel. Am Gaumen präsentiert er sich überraschend seriös und elegant. Er ist vollmundig, mineralisch, lebendig und frisch, lang im Abgang. Genauso wie ich ihn mir vorgestellt habe; mit diesen Mandelnoten, die für die Rebsorte Friulano typisch sind und seinem eigenwilligen Charakter. Der interessante Kontrast zwischen weichen Aromen in der Nase und der Frische am Gaumen, begeistern jeden der ihn probiert hat.
Bianco wird aus der Rebsorte (Tocai) Friulano gewonnen, die Reben befinden sich in unseren Weingärten in Visinale, auf einem sonnigen Grundstück mit mageren Tonböden. Mittlerweile sind diese Reben fast dreißig Jahre alt und schenken uns bei jeder Weinlese goldgelbe, gesunde, ausgewogene Trauben. Es ist eine Freude diese edlen Trauben von Hand zu lesen. Im Keller wird strengstens darauf geachtet, dass die Zeitspanne zwischen Traubenlese und Verarbeitung so kurz wie möglich ist. 80% des Mostes vergären wir in Stahltanks, 20% in Barriques – kleinen Holzfässern. Eine gute Säure und die feinen Gerbstoffe, erlauben diesem Wein weitere Reifung in der Flasche.
Wir empfehlen eine Serviertemperatur um 14°C und die Öffnung der Flasche idealerweise eine Stunde vor dem Verzehr. Durch die Sauerstoffzufuhr öffnet sich der Wein und somit seine Aromen. Er ist ein hervorragender Begleiter zu Hartkäse, Meeresfrüchterisotto, Gerichte von hellem Fleisch, Vorspeisen, Fischgerichten und ganz besonders zu San Daniele Schinken. Um sein Bukett in vollen Zügen genießen zu können, empfehlen wir ein Glas mit leicht ausgestellter Öffnung.
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